Ephesos - Historie überall!

Wo die Götter wohnten

Für archäologisch und geschichtlich Interessierte ist Ephesos eine wahres Eldorado. Nicht nur eines der sieben Weltwunder steht in der kleinen Stadt Ephesos: Die Ruinen des Artemistempel aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Überhaupt gibt es dort in kultureller Hinsicht sehr viel zu entdecken, denn die zwischen 1970 und 1978 rekonstruierte Fassade der Celsus-Bibliothek und das 25.000 Personen fassende Odeion Theater sind nicht weniger imposant. Auch die Marienkirche und den Hadrianstempel sollte man sich nicht entgehen lassen. So sagt man auch, dass der Apostel Paulus und der Evangelist Johannes, ja sogar die Christus-Mutter aus Ephesos stammen sollen.

Ephesos als Ausgangspunkt für Tagesausflüge

Die kleinen und größeren Städte um Ephesos lohnen gleichermaßen einen Tagesausflug. Im nur 3 km entfernten Selcuk kann man die Überreste der Johannes Basilika besichtigen, die angeblich auf dessen Grab errichtet worden ist. Auch ein Aquädukt und eine byzantinische Zitadelle sind dort zu sehen.
Fährt man dann eine kleines Stückchen weiter, kommt man in das malerische Dorf Sirince, das seit 1980 unter Denkmalschutz steht. Hier kann man ein Fleckchen ursprünglicher Türkei, köstliche Hausmannskost und den bekannten Wein der Region genießen oder sich an der typisch ländlichen Architektur satt sehen.
Nicht zu vergessen ist natürlich auch Pamukkale. Die weißen Kalksteinterrassen mit Weltruhm und ihren Thermalquellen zählen zum UNESCO Weltkulturerbe und liegen direkt neben den Ruinen der antiken Stadt Hirapolis.
Wer bei all den Kulturhighlights noch Zeit für einen Trip an den Strand, findet, der muss sich in Richtung Kusadsi oder  in das etwas weiter entfernte Gümüldür aufmachen. Dort hat man dann eine große Auswahl an ruhigen oder belebteren Stränden mit feinem Sand und unsagbar blauem Meer.


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