Land und Leute

In aller Kürzen fasst der folgende Abschnitt die lange und ereignisreiche Geschichte der Türkei und die Eigenheiten ihrer Bewohner zusammen.

Woher kommen „die Türken“ denn?

Wie Sie auf Türkei Reisen in einem Hotel oder individuelle in einem der zahlreichen Feriendomizile in der Türkei  oder den Ferienwohnungen Türkei feststellen werden, sind die verschiedenen ethnischen und damit auch kulturellen Einflüsse, die die Türkei über die Jahrtausende hinweg geprägt haben, vielfältig. So sind die Epochen vor Beginn der christlichen Zeitrechnung bestimmt durch die Nomadenvölker – ab 10.000 vor Christus - die durch das Land ziehen und erste Höhlenmalereien hinterlassen. Später kamen die ersten sesshaften griechischen Stämme, eine der ältesten Städte aus dieser Zeit ist Troja. Ihnen folgten die Perser, bis Alexander der Große Kleinasien schließlich wieder erobert. Und ab ca. 200 vor Christus besetzten wiederum Römer die Südküste der heutigen Türkei und verewigen sich mit den auch in unseren Tagen noch erhaltenen Tempeln, Aquädukten, Bädern und Theatern.
Im Jahr 330 nach Christus dann wird Byzanz in Konstantinopel umbenannt und damit zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches. Lange blieben die christlichen Herrscher an der Macht bis dann ab dem 11. Jahrhundert die ersten Turkvölker Teile des Oströmischen Reiches angreifen und besetzen. Das bekannteste unter ihnen ist der Stamm des Osmanen – nach dem Begründer Osman- aus dem später das erfolgreiche Geschlecht der Osmanen wird.
Ab dem 15. Jahrhundert dehnen die Osmanen ihr Herrschaftsgebiet auf den gesamten Mittelmeerraum, den Balkan, Teile Russlands und bis vor die Tore Wiens aus: Und bringen damit weitere kulturelle, kulinarische und künstlerische Einflüsse in die Noch-nicht-Türkei mit.

Was macht denn „den Türken“ aus?

Viele Urlauber, die zum ersten Mal  aufgrund günstiger Flugtickets und Billigflüge in der Türkei zu Besuch – und das kann man wörtlich nehmen – sind, sind völlig überrascht, wie nett sie aufgenommen werden.
Das liegt sicher auch daran, das Gastfreundschaft hier besonders groß geschrieben wird. Wer auch immer durch die Haustüre kommt, wird herzlichst begrüßt und zu einer ausgedehnten „Raki-Tafel“ eingeladen. Unter keinen Umständen sollte man sich hier den dargebotenen Speisen entziehen, die in  über-reichlicher Auswahl angeboten werden. Dementsprechend groß ist die Bedeutung des Essens im allgemeinen. Familie, Freunde und Gäste setzten sich zusammen, essen, trinken und quasseln über Stunden bis in den späten Abend – obwohl generell schon später gegessen wird, als man das zum Beispiel aus Deutschland kennt.
Zudem ist die Türkei auch ein besonders kinderfreundliches Land: nicht nur die meisten Hotels sind speziell auf Familien eingestellt, auch die Angestellten der Restaurants bemühen sich insbesondere um die jungen Gäste, die gerne auch mal getätschelt werden.
Vielleicht liegt es aber auch an der türkischen Gelassenheit, die die Urlauber sich so heimisch fühlen lässt. Im Cay bahcesi trifft man sich beim Glas Tee zum philosophieren und tauscht den neuesten Klatsch und Tratsch aus oder spielt eine Runde „Tavla“ (Backgammon) und vergisst darüber, ohne jede Hektik, die Zeit. Und vergessen Sie auch nicht, in der Türkei so richtig zu shoppen. Besonders handwerklich sind die Türken besonders geschickt und die unterschiedlichen Handwerke haben eine lange Tradition. So bekommten man z.B. nach höchsten Ansprüchen angefertigte Maßhemden oder Maßanzüge in der Türkei besonders günstig. Hier lohnt sich vor allem zu Beginn ihres Aufenthalts ein Abstecher zu den Herrenschneidern, die auch in großen Urlaubsmetropolen wie Antalya oder Side vor Ort zu finden sind.

 


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