Die Ruinen von Hattusa

Es war im Jahr 1834 als der französische Reisende Charles Texier nahe der anatolischen Stadt Ankara eine bedeutende Entdeckung machte: Wie durch Zufall stolperte der Mann über die 8000 Jahre alten Ruinen der verlorenen Hauptstadt Hattusa, der legendären Tempelstadt des Hethiter Reiches.
Die Hattier, die anatolischen Ureinwohner, betrieben hier in der Bronzezeit regen Handel mit den Assyrern und exportierten ihre Güter bis nach Mesopotamien und Ägypten. Die eindrucksvollen Ruinen von Hattusa erzählen die Geschichte von zahlreichen Großkönigen und mächtigen Tempelpriestern, die die Stadt im anatolischen Hochland zu einer mächtigen und blühenden Handelsstadt machte. In Ihrer Blütezeit errichteten die Bewohner von Hattusa gewaltige Statuen von Löwen und Sphinxen, um ihre Götterkönige zu ehren. Noch heute finden Ausgrabungen in den Ruinen von Hattusa statt, die jährlich neue Erkenntnisse und Keilschrifttexte zutage fördern. Zahlreiche einzigartige Artefakte von unschätzbarem Wert wurden hier entdeckt. So zum Beispiel der älteste bislang gefundene Friedensvertrag der Welt, der die Schlacht bei Kadesch beendete sowie die beiden Sphinxen von Hattusa.

Abstecher von Ankara aus

Im Jahr 1986 wurde Hattusa von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, eine Auszeichnung, die diese Stätte mehr als verdient hat.
Gerade für Kulturreisende, die sich in der türkischen Hauptstadt Ankara aufhalten, bietet sich ein Ausflug zu den Ruinen von Hattusa an. Wie kaum eine andere historische Stätte der Türkei, erzählen die Ruinen von Hattusa die Geschichte menschlicher Besiedelung auf besonders eindrucksvolle Art.
Begeben Sie sich bei Ihrer Anatolien Reise auf die Spuren der Vergangenheit und tauchen Sie ein in eines der mächtigsten Reiche der Bronzezeit.

© Foto by China_Crisis/wikipedia

 


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