Die Selimiye-Moschee in Edirne

Erst kürzlich, im Jahr 2011, konnte sich die Türkei über ihre zehnte UNESCO Weltkulturerbe-Auszeichnung freuen. Die Stadt Edirne, der ehemaligen Hauptstadt des Osmanischen Reiches liegt am Dreiländereck zwischen der Türkei, Griechenland und Bulgarien. Hier befindet sich eine der prächtigsten Moscheen des Landes. Die Süleymaniye-Moschee ist die Krönung dieser alten Stadt und wurde im 16. Jahrhundert im Namen des Sultans Selim II errichtet. Ihr Architekt und Baumeister Sinan war derart stolz auf sein Werk, dass er das Gotteshaus als sein Meisterstück bezeichnete. Was hätte er wohl zu der Auszeichnung der UNESCO gesagt?
Tatsächlich ist die Selimiye Moschee in Edirne bis heute Vorbild für viele Moscheebauten in aller Welt. Mit ihrer großen Kuppel, die von vier schlanken Minaretten flankiert wird und ihrer prächtige Innendekoration zählt die Selimiye Moschee zu den meistkopierten Moscheen der Welt.

Monumental und Prächtig – das zehnte Weltkulturerbe der Türkei

Besonders die wunderschöne Innendekoration der Sultansmoschee hat große Berühmtheit erlangt. Ihre Mosaikfliesen, die mit feinen ornamentalen Mustern bemalt sind gehören zu den schönsten der Welt. Auch die reich verzierte Marmorkanzel und die feine Dekoration aus Holz und Perlmutt machen diese Moschee zu einem wahren Schmuckstück.
Edirne selbst zählt zu den ältesten Städten der Türkei, bereits im 5. Jahrtausend vor Christus, soll es hier eine Siedlung gegeben haben. Im Herzen des Balkans gelegen, sah Edirne viele Bevölkerungsgruppen kommen und gehen, darunter Byzantiner, Thrakier, Griechen, Römer und Osmanen. Von Istanbul aus sind es mit Auto oder Bus nur etwa 200 Kilometer bis nach Edirne, ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall.
 

© Foto by Nevit Dilmen/wikipedia

 


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